Rezension von „Turn Off“ – ….klingt nach „Eloy featuring special guest Edgar Froese….“

Ein Auszug eines Shamall-Reviews von Kinesis Progressive Rock: „….wir widmen hier den meisten Platz der Veröffentlichung des letzten Shamall-Albums „Turn Off“, weil es das ist, was wir uns angehört haben. Es ist offensichtlich, dass starke Pink Floyd-Einflüsse auf allen Shamall-Alben zu hören sind. Dennoch erinnert das Album „Turn Off“ eher an Eloy, die ja ebenfalls von Pink Floyd beeinflusst sind. Shamall klingt hier allerdings nicht nur ein bisschen nach Eloy – wenn man es nicht besser wüsste, würde man denken, dass „Turn Off“ ein neues Eloy-Album wäre. Genauer gesagt, es klingt nach Eloy featuring special guest Edgar Froese.

Das ist eine der bemerkenswerten Qualitäten dieses Albums, wie gut Shamall Sequenzer und Synthesizer im Stil von Tangerine Dream in die Musikrichtung Progressive Rock integriert hat. Obwohl überwiegend instrumental, gibt es männlichen und weiblichen Gesang in englischer Sprache.

Sie würden es wahrscheinlich nie erraten, dass Shamall in erster Linie das Werk eines einzigen Mannes – Norbert Krüler – ist. Insgesamt ein erstaunliches Album – der musikalische Stil hätte vielleicht über die gesamten 150 Minuten etwas mehr variieren können, aber Sie werden sich weder auf dieser noch einer der anderen Shamall-Alben übers Ohr gehauen fühlen. Die meisten sind Doppel CDs, und jede Scheibe ist fast voll. Hier gibt es eine Menge Musik zu hören.

c/o Kinesis Progressive Rock, 2016