Rezension „Turn Off“ der Babyblauen Seiten

…und noch ein Auszug eines Reviews der Babyblauen Seiten:

„….Musikalisch werden auf „Turn Off“ die durchgehend spacigen Versionen von Neoprog, Hardrock, Progmetal und Artrock geboten. Es ist schon sehr kontrastreich, wie die Musik zwischen sanften Keyboardwolken und knallenden Drums zu jaulenden Gitarren wechseln kann. Es werden zudem die zahlreichen Möglichkeiten aufgezeigt, die die Verbindungen zwischen elektronischer Musik und dem facettenreichen progressiven Rock bieten können. Nicht zu vergessen die meist kurzen Passagen mit der elektronischen Musik in ihrer reinen Form. Die rockigeren Passagen dürften beispielsweise Freunden von Arjen Lucassens härteren Einfällen zusagen, während die restliche Musik der Doppel-CD kaum eindeutige Vergleiche möglich macht. Von der Stimmung her wäre einiges doch vielleicht mit Eloy vergleichbar, anderes wiederum mit Tangerine Dream, oder Pink Floyd nach 1974.

„Turn off“ ist also Freunden vom vielseitigen Spaceprog zu empfehlen. Ganz speziell solchen, die es ganz besonders ansprechend finden, wenn ein Konzeptwerk mehr als eine CD beansprucht….“, c/o 02/2014, Babyblaue Seiten, S. Zielinski

„Turn Off“ – Erste Rezensionen

Aktuelle Reviews des Albums „Turn Off“ von Progarchives, Rock Times und Musikzirkus Magazine:

Rezension Progarchives

Rezension Progarchives – 5 spektral switches !!

Rezension "Shamall - Turn Off" von Rocktimes

Weit über zwei Stunden anspruchsvollster Musik warten bei „Turn Off“ auf offene Ohren

Rezension des Musikportal "Musikzirkus" - by Stephan Schelle

Tolles Rockalbum mit gehörigem Suchtpotenzial!

Neue Shamall-Doppel CD „Turn Off“ erscheint am 20.11.2013!!

Doppel-CD "Turn Off", VÖ 20.11.2013

Doppel-CD „Turn Off“, VÖ 20.11.2013

4 Jahre nach dem erfolgreichen Doppel-Album „Is this human behavior“ meldet sich Shamall mit fast 160 Minuten großartigen Songs voller Emotionen und feinstem Retro-Prog eindrucksvoll zurück.
Auch nach fast 28 Jahren Shamall hört man der 16. Veröffentlichung „Turn Off“ überhaupt keine Ermüdungserscheinungen an. Zwar ist Norbert Krueler grundsätzlich seiner Linie treu geblieben, hat aber die aktuelle Shamall-Doppel-CD „Turn Off“ mit der Stimme von Anke Ullrich bereichert. Egal, ob Solo, Zweitstimme oder auch im Chor: Weibliche Vocals, die zu gefallen wissen. Überhaupt sorgen die authentischen Gesangspassagen durch ihre Eigenständigkeit dafür, dass die Musik zu keinem Zeitpunkt steril wirkt. Inhaltlich setzt sich „Turn Off“ wieder einmal mit einem globalen ökologischen Problem auseinander. Erneut nach dem Motto: Musik ist das beste Medium, um auch politisch oder ökologisch zum Nachdenken anzuregen.
Auch auf dem neuen Werk versteht es Shamall wieder einmal hervorragend, seinem Ruf als „German Pink Floyd mit vielen eigenen Einflüssen“** durch sein energiegeladenes, dynamisches Synthesizerspiel gerecht zu werden. Diese Spielweise überzeugt durch große Kraft und Klarheit und sollte nicht einfach im Hintergrund gehört werden. Durch das Wechselspiel der Keyboards mit der Gitarre von Matthias Mehrtens, der eher in der Welt von Steve Vai groß geworden ist, gerät das Gesamtwerk jedoch nicht zu einem Pink Floyd-Klon, sondern mutiert zu einer eigenständigen, variantenreichen Weiterentwicklung mit eindrucksvollen Kompositionen. Trotz neuerer Einflüsse sind jedoch die 70er und 80er allgegenwärtig.
Mal verträumt abgehoben, oder auch verspielt und abgefahren, liefern sich Synthesizer und Gitarren immer wieder ein Gefecht. Wie schon sein Vorgänger wird „Turn Off“ musikalisch von zwei Hauptthemen getragen, in denen der Gesang die aufgebaute Spannung finalisiert oder auflöst. Die darauf folgenden leidenschaftlichen atmosphärischen Flächen machen wieder neugierig auf das, was als Nächstes kommt.
„…Dieses Album ist Dramatik, Melancholie und Gänsehaut pur….**
(Prog-Magazin Harmonie, Frankreich)